In der aktuellen c’t (Ausgabe 01/2010) findet sich auf den Seiten 122-127 ein Test (“UMTS zum Anstecken”) zu einigen der momentan erhältlichen UMTS-USB-Sticks (Hauptsächlich solche die über die diversen Mobilfunkanbieter vertrieben werden). Darunter befindet sich auch der aktuell von Vodafone vertriebene Stick “Vodafone K3765-HV”. Dieser liegt z.B. dem “Surf-Sofort-Paket” bei, ist aber auch einzeln, ohne weiteren Vertrag erhältlich.
In diesem Artikel schreiben die Autoren das es ihnen nicht möglich war diesen UMTS-Stick unter Linux zum Funktionieren zu bringen, da sie keine funktionierende Umschaltsequenz für das Programm “usb-modeswitch” für den Stick finden konnten.
Ohne diese Umschaltsequenz wird der Stick nur als Massenspeicher vom System erkannt. In diesem Modus wird der Stick als USB-Flash-Laufwerk behandelt und man kann in diesem Modus die darin enthaltenen Treiber (nur Windows) installieren. Unter Windows wird nach der Installation des Treibers der Stick vom Treiber in den Modem-Modus versetzt. Unter Linux wird dazu ein kleines Tool namens “usb-modeswitch” benötigt, um das Umschalten zu bewerkstelligen. Für viele Sticks reichen die, im Tool eingebauten, vorgegebenen Umschaltsequenzen. Im Fall des Vodafone K3765-HV muss man etwas tiefer in die Trickkiste greifen.
Es gibt dank der Arbeit des “vodafone-mobile-connect-driver”-Projekts eine funktionierende Sequenz für diesen Stick :
sudo usb_modeswitch -v 12d1 -p 1520 -M 55534243EE0000006000000000000611062000000000000000000000000000
Diese Sequenz schaltet den Stick zuverlässig in den Modem-Modus um.
In der neuen Version 1.0.6 des Tools “usb-modeswitch” ist eine weitere Sequenz für den Stick enthalten :
sudo usb_modeswitch -v 12d1 -p 1520 -M 55534243123456780000000000000011060000000000000000000000000000
Diese funktioniert ebenfalls problemlos. Welche man benutzt scheint egal zu sein.
Hello there,
i just read this post on the ubuntuusers.de platent, there many USB sticks (<20€) that support by Linux natively, if someone is interested i can buy some and send them Germany more infos: http://tinyurl.com/y9wjep6 (Beijing Linux User Group Forum)
Bast wishes from China
xuedi
Einfach die “integrierte” Variante von USB_ModeSwitch installieren. Darin sind die UDEV-Regeln enthalten und neue Modems werden an den “option”-Treiber gebunden. Der ist optimiert für schnelle USB-Modems.
Das spart die Handarbeit!
Dein Vorschlag ist noch mehr Handarbeit, da man die neueste Version von “usb-modeswitch” benötigt und man die Geräte-ID des Modems auch irgendwie dem Treiber beibringen muss. So funktioniert es wenigstens nach einer einzigen Kopieraktion.
Ähm, nicht ganz richtig: die neue Geräte-ID wird vom Wrapper-Skript an den “option”-Treiber gebunden. Das funktioniert ebenfalls automatisch und für jedes serielle Modem, auch wenn die ID noch nicht in den Treiber kompiliert wurde.
Die Kernel-Entwickler raten übrigens von der Verwendung des generischen “usb-serial”-Treibers ab.
Für ein funktionierendes Wrapper-Skript benötigt man aber eine aktuelle Fassung von “usb-modeswitch” und in Karmic ist noch die Version 1.0.4 enthalten, welche den Stick noch nicht kennt. Also muss man händisch die aktuellste Fassung einspielen und das ist bedeutend mehr Handarbeit als eine einzelne Datei einzuspielen.
> Die Kernel-Entwickler raten übrigens von der Verwendung des generischen “usb-serial”-Treibers ab.
Soweit ich weiß wird nicht unbedingt davon abgeraten, sondern man soll ihn nur dann benutzen, wenn kein anderer Treiber funktioniert. Ich habe den Stick jetzt einige Wochen zusammen mit dem generischen Treiber benutzt und konnte keine Probleme feststellen.
Ich persönlich finde die Sache mit dem Wrapper-Skript ziemlich unelegant.
Die sauberste Lösung wäre, wenn sich jemand erbarmen und dem Kerneltreiber die Sequenz und die ID des Sticks beibringen würde. Dann wäre “usb-modeswitch” für diesen Stick überflüssig.
Zitat von Greg Kroah-Hartman, Treiber-Maintainer, am 11.7.2009 (LinuxUSB-Mailing-Liste):
“Generic serial shouldn’t be used for anything”
Der “option”-Treiber funktioniert ausgezeichnet und ist optimiert für drahtlose Modems, also warum nicht nutzen?
Im Übrigen wäre eine Kernel-Lösung auch nicht besser. Es müssten konsequenterweise alle “Modeswitch-Modems” aufgenommen werden (inzwischen gut 150 Stück). Was der Wrapper tut (Überprüfung weiterer Gerätedaten, da die Geräte-ID NICHT eindeutig ist), müsste dann genauso im Kernel getan werden; das ganze dauert für ein neues Gerät mindestens bis zum nächten Release – und dann ist das Kernel noch nicht bei den Usern der aktuellen Distributionen, von den älteren gar nicht zu reden.
Die Bindung an den Treiber, der ein neu aufgetauchtes Gerät nicht kennt, funktioniert im Kernel überhaupt nicht. Also – elegant oder nicht – die “Userspace”-Lösung ist flexibler und schneller.
Deswegen nehmen die Kernel-Entwickler auch keinen “Switch-Code” mehr auf – es sei denn, es gibt partout keine andere Umschaltmöglichkeit. Vorhandener Code wird mittelfristig entfernt werden.
Wünschenswert wäre natürlich eine schnellere Reaktion der Distributoren …
Okay, danke für die Richtigstellung. Es wäre also das Vernünftigste, wenn ich den Artikel überarbeiten und z.B. ein aktualisiertes Debian-Paket von “usb-modeswitch” zur Verfügung stellen würde. In Debian Unstable ist die Version 1.0.5 enthalten. Auf Basis dieser wäre es ein leichtes ein aktualisiertes Paket zu schnüren und z.B. per PPA anzubieten. Für Ubuntu Lucid erübrigt sich das Thema dann eh bald, da dort mit Sicherheit die Version 1.0.6 enthalten sein wird.
P.S. :
Jetzt weiß ich auch mit wem ich diskutiere. Hat ein wenig gedauert. Danke für die Arbeit die du dir mit dem Tool machst.
Und ich bin sehr froh, dass sich jemand die Arbeit mit den Paketen macht. Ist für mich echter Horror
Für Karmic bekomme ich gerade einige Anfragen nach einem “ready-to-use”-Paket. Das offizielle Debian-Paket ist vermutlich nicht 1:1 übertragbar. Daher wäre eine entsprechende Anpassung hochwillkommen!
Ich könnte ja wenigstens beim Testen helfen …
Ich werd mich heute abend mal an den Paketbau ranmachen.
Hallo,
ich habe ein riesen Problem,was mich nun total überfordert..
Ich habe mir den Vodafone UMTS Stick “K3765″ zugelegt..
Wenn ich Verbinden will,kommt immer Fehlercode “608″ obwohl die Verbindung aktiv ist und Netz angezeigt wird..
Da ich auf meinem alten Rechner noch XP habe,hatte ich mich mal dazu belesen(auf anderen Rechner mit Vista funktioniert der Stick problemlos)und herausgefunden,dass ich dazu mind. das Service-Pack 2 benötige..
Nun habe ich sogar das Service Pack 3 installiert und es funktioniert immer noch nicht…
Würde mich über Hilfe sehr freuen..!
MfG Mystic
Leider hab ich kein Windows mehr auf meinen Rechnern, deshalb kann ich dir da auch nicht direkt helfen. Wende dich direkt mal an Vodafone. Die verkaufen das Ding unter ihrem Namen, also sollten sie dir auch helfen können.
Hallo,
gibts irgendwas neues bzgl. Paketaufbaus. Ich habe genau diesen Stick , bekomme ihn aber unetr ubuntu 9.10 nicht zum funktionieren.
Jein, ich habe zwar ein Paket erstellt, dieses funktioniert aber nicht sauber. Der in der Version 1.0.5 eingeführte Wrapper macht nur Probleme. Mal funktioniert das Umschalten, mal nicht. Ich momentan leider recht viel zu tun, deshalb kann ich vor dem Wochenende nicht mehr an dem Paket rumbasteln.
P.S:
Händisch bekommst du den Stick problemlos zum Laufen. Du musst nur den Stick einstecken und folgende Befehle ausführen :
sudo -s
usb_modeswitch -v 12d1 -p 1520 -M 55534243123456780000000000000011060000000000000000000000000000
modprobe option
echo “12d1 1465″ > /sys/bus/usb-serial/drivers/option1/new_id
Danach wird der Stick als Modem erkannt und der NetworkManager sollte nach ca. 20s anbieten eine neue Verbindung zu erstellen.
Hallo
bin total verzweifelt
, versuche schon seit TAAAAAAAAGEN meinen Stick (Huawei E196) unter ubuntu 9.10 zum laufen zu bringen aber es fuktioniert einfach nicht. Habe auch schon alle möglichen anleitungen aus dem WWW versucht. Hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen
PS: Bin Neuling in sachen linux und würde mich sehr freuen wenn ich von windof wekkommen würde
LG.Chris
Hi,
Bei diesem Modem kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Du solltest dich mal an folgende Adresse wenden :
http://www.draisberghof.de/usb_modeswitch/bb/
Das ist das offizielle Forum für das Tool “usb-modeswitch”. Du kannst dort auch auf Deutsch eine Frage stellen, falls dein Englisch nicht so gut ist. Der Autor des Tools ist ein Deutscher. Dieser kann dir besser weiterhelfen als ich.
hallo
danke für deine mühen und infos
chris
Danke glasen 77 !
hat sofort geklappt. Nach all den vielen anderen Versuchen, einfach klasse.
Hallo.
Super! Jetzt wird mein Stick immerhin erkannt.
Aber nach Starten des Programmes Vodafone Mobile Connect werde ich nach Daten Port und Control Port des Gerätes gefragt.
Was muss ich denn da eingeben?
Tante Google hilft mir leider nicht.
Bitte jemand eine Idee?
Danke
und Grüße
D
Im Normalfall sollte der Datenport “/dev/ttyUSB0″ und der Controlport “/dev/ttyUSB1″ sein.
Leider funktioniert das nicht.
Ich habe vorerst aufgegeben und werde mich mit etwas mehr Zeit nochmals damit beschäftigen.
Danke trotzdem vielmals.
Dan, es stellt sich heraus, dass stets ein “interrupt endpoint” den richtigen Port anzeigt. “lsusb -v” hilft da weiter; in dessen Ausgabe sucht man nach “transfer type interrupt” und schaut, zu welchem “interface” der entsprechende “endpoint” gehört. Normalerweise starten die ttyUSBs mit 0, entsprechend dem “interface 0″.
Ich habe ebenfals den HSPA Stick K3765 von Vodafone. Mein Linux erkennt den Stick auch als UMTS/G3 Gerät aber bei der konfiguration der Einstellung kommt immer die Aufforderung zu prüfen ob die SIM- Karte drin ist. Das ist sie und unter Win XP geht es ohne Probleme.
Was kann das sein?
Gruß Stachel
Kommt darauf an. Welche Linux-Distribution benutzt du? Bei mir funktioniert der Stick eigentlich immer. Ich habe aber zur Sicherheit die PIN der SIM-Card im Verbindungsprofil hinterlegt. Ohne die hinterlegte PIN funktionierte die Verbindung mit der Karte auch nicht immer sauber. Im NetworkManager (Ist eigentlich Standard bei allen Distributionen) kannst du die PIN per “Verbindungen bearbeiten->Mobiles Breitband->Passende Verbindung->Reiter “Mobiles Breitband”->Eingabefeld “PIN” vorgeben.
Hallo zu dem winXP Problem der fix:
http://mobile-surfstick.de/faq/ras-608-mit-dem-surfstick-von-vodafone-k3765/
Ich möchte den k3765 unter debian / grml nutzen. Wie richte ich Ihn ein nur mit Konsolentools?
Was sagt ihr zu diesem tut?
http://forum.ubuntuusers.de/topic/umts-stick-huawei-k3765-unter-ubuntu-9-10-ein/
btw: Artikel:
http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Online-Artikel/Ubuntu-User/Mobiler-Koala/(article_body_offset)
Hallo,
Kommt auf die Version von Debian an : Hat man “testing” oder “unstable”, installiert man einfach die Pakete “usb-modeswitch” und “usb-modeswitch-data”. Benutzt man “stable”, muss man wohl oder übel die Pakete selbst kompilieren oder per APT-Pinning die “testing”-Pakete installieren.
Zusätzlich benötigt man noch das Paket “wvdial”. Wie man dieses dann passend einrichtet, kann man hier nachlesen :
http://www.guddl.de/umts-ubuntu-linux.html
Passende Zugangsdaten der Provider findet man hier :
http://wiki.ubuntuusers.de/Mobiler_Datentransfer
Das Tutorial ist eigentlich überflüssig, da alle dort genannten Schritte von den neueren Versionen von USB-Modeswitch automatisch durchgeführt werden. Wenn man mein PPA verwendet, kann man ohne Gebastel den Vodafone-Stick benutzen. Unter Lucid wird eine noch aktuellere Version als die in meinem PPA mitgeliefert. Dort werden also nochmals mehr Sticks unterstützt.